Entdecke die schönsten Weihnachtsdörfer in Europa und den USA: Rovaniemi, Straßburg, Rothenburg, Salzburg, Zermatt u.v.m. Märkte, Traditionen, Magie.
Wenn der Duft von Glühwein und Zimt in der Luft liegt und die Straßen zu leuchten beginnen, ist Weihnachten nicht mehr weit. Überall auf der Welt gibt es Orte, an denen die Feststimmung besonders greifbar wird – Weihnachtsdörfer, behagliche Winkel, die in ein winterliches Märchen hineinziehen.
Es sind nicht nur hübsche Kulissen. Diese Orte halten Traditionen lebendig: Über die Plätze weht Musik, an den Ständen gibt es tröstliche Speisen und wärmende Andenken, und vor allem liegt eine Stimmung in der Luft, die still das Staunen aus Kindertagen zurückbringt.
Hier sind Weihnachtsdörfer, die sich lohnen, um die Magie der Saison einzusaugen.
Oft als wahre Heimat des Weihnachtsmanns beschrieben, liegt Rovaniemi in Lappland, jenseits des Polarkreises. Besucherinnen und Besucher können den Weihnachtsmann treffen, einen Brief aus seinem Postamt verschicken und sogar die Linie des Polarkreises überschreiten.
Husky- und Rentierschlittenfahrten, nächtliche Schneemobil-Touren und die Chance, das Nordlicht zu sehen, lassen die Reise wie eine Erzählung wirken, die lebendig wird. Es gibt sogar ein Eishotel, in dem Wände, Betten und Möbel aus Eis geformt sind – Winterzauber auf voller Lautstärke.
An der deutschen Grenze veranstaltet Straßburg den ältesten Weihnachtsmarkt Europas – über 450 Jahre Tradition. Im Dezember verwandelt sich das historische Zentrum in ein einziges Fest; Bäume, Lichter und Schmuck kleiden jede Fassade.
Der Hauptmarkt steht auf dem Kléber-Platz, und die Kathedrale wird zur Leinwand für Lichtshows. Man probiert regionale Spezialitäten, schnürt die Schlittschuhe und hört in den Gassen Weihnachtslieder. Es ist Weihnachten im klassischen europäischen Stil – stilvoll und zeitlos.

Rothenburg wirkt wie aus einem Bilderbuch – enge Gassen, Fachwerkhäuser und wachsame Türme, alles festlich herausgeputzt. Es gibt ein Weihnachtsmuseum, und im Laden von Käthe Wohlfahrt kann man das ganze Jahr über Christbaumschmuck kaufen.
Auf dem Markt am Rathaus wärmen sich die Leute mit Glühwein die Hände und knabbern Stollen und geröstete Maronen. Nach Einbruch der Dunkelheit schimmert die Stadt im Lichterglanz – eine Atmosphäre, die wirklich herzlich und feierlich ist.
Wer es verspielt mag, fährt nach Grinchville, wo sich alles um die berühmte grüne Figur dreht. Er zieht bei Paraden mit, tritt in Shows auf und sorgt durchweg für Unterhaltung.
Das Dorf zeigt sein „Haus“, bietet grüne Leckereien, Souvenirs und freche Dekorationen. Eine Feier mit Humor und Herz – für Kinder genauso wie für Erwachsene.
Im Elsass könnte Colmar als Weihnachts-Postkarte durchgehen. Den ganzen Dezember über entstehen mehrere Märkte zugleich – manche rund um Wein, andere mit Handwerk oder schlicht unwiderstehlichem Essen.
Abends verwandelt sich Colmar in ein Labyrinth aus Licht: Kanäle, Brücken und Straßen sind mit Girlanden geschmückt. Little Venice ist dabei ein besonderer Blickfang.
Eingebettet in die Alpen ist dieses Tal ideal für alle, die Berge zu Weihnachten möchten. Die drei Dörfer – Ortisei, Selva und Santa Cristina – funkeln mit Lichtern, Skulpturen und Krippen.
Auf den Märkten gibt es Holzarbeiten, kuschelige Andenken, Strudel und lokalen Wein. Man fährt Ski, schaut Feuershows zu oder gleitet im Pferdeschlitten durch verschneite Gassen.

Im Dezember wird Mozarts Stadt zur Bühne für Weihnachten. Das historische Zentrum beherbergt einen traditionellen Markt mit Glühwein, Lebkuchen und Schmuck für den Baum.
Chöre singen auf den Straßen, „Stille Nacht“ liegt in der Luft, und in den nahen Bergen ziehen Krampusse – gehörnte Weihnachtsgestalten – in Prozessionen vorbei. Es ist eine Saison voller Musik, Geschichte und spürbarer Emotion.
Die Stadt North Pole hält Weihnachten das ganze Jahr über lebendig. Straßen sind zu Ehren des Weihnachtsmanns benannt, die Laternen erinnern an Zuckerstangen.
Man schaut im Haus des Weihnachtsmanns vorbei, verschickt eine Postkarte vom örtlichen Postamt und fährt im Rentierschlitten. Im Dezember legt das Spektakel noch einmal nach – mit leuchtenden Installationen, Umzügen und einem Eisskulpturen-Festival.
Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt findet hier statt, mit mehr als 180 Ständen für Essen, Spielzeug, Souvenirs und Glühwein.
Ein Engel eröffnet die Festtage, es gibt einen eigenen Bereich für Kinder, und Laternenumzüge erhellen die Abende. Es ist all das, was man von einer Weihnachtsgeschichte erwartet – bis hin zum warmen Schein.
Am Fuß des Matterhorns ist dieser Alpendorf-Charme ideal für alle, die von Weihnachten in den Bergen träumen. Autos gibt es hier nicht – nur Schnee, Lichter und eine ruhige Gelassenheit.
Auf den Straßen findet man einen festlichen Markt, in den Kirchen Konzerte, und in den Bergen warten Skifahren und Rodeln. Ein Ausflug zu einem Aussichtspunkt eröffnet weite Blicke über die Alpen – eine Schönheit, die lange nachhallt.
Weihnachtsdörfer sind nicht nur Märkte und Funkeln; es geht um Atmosphäre – ehrlich, warm und so, dass der Winter plötzlich besonders wirkt.
Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter, doch eines teilen sie alle: Hier hört das Weihnachtswunder auf, bloße Erzählung zu sein, und wird zu einer Erfahrung, in die jede und jeder eintreten kann.