Gefährliche Meeresbewohner: Quallen, Haie, Korallen – so badest du sicher

Gefahren in warmen Meeren: Quallen, Haie & Sicherheitstipps
By Pedro Szekely from Los Angeles, USA - Jellyfish, CC BY-SA 2.0, Link

Warmes Meer, aber nicht ohne Risiko: Quallen, Haie, Feuerkorallen. Erfahre, wo Gefahren lauern und erhalte klare Sicherheitstipps für deinen Urlaub jetzt

Baden in warmen Meeren wirkt sicher und unbeschwert. Die Idylle trügt jedoch: In den vergangenen Jahren treffen Reisende immer häufiger auf gefährliche Bewohner, die den Urlaub in eine echte Bewährungsprobe verwandeln können.

Killer-Quallen

Meer, Qualle
By BHAVAPRIYA J U - Own work, CC BY-SA 4.0

In Thailand erlitt ein achtjähriger Junge schwere Verbrennungen nach dem Stich einer giftigen Qualle – der Portugiesischen Galeere. Er litt unter starken Schmerzen und wurde mehrere Monate behandelt. Umweltschützer warnen, dass diese Tiere ohne Vorwarnung auftauchen können, und raten, das Wasser zu meiden, sobald sie in Ufernähe gesichtet werden.

Ähnliches passiert auch näher an Russland. Auf der Krim wurden Strandgäste kürzlich von den Stränden geholt – das Meer war regelrecht von Quallen verstopft, nahe der Küste lag eine fast meterdicke Schicht.

Haie in Ägypten

Meer, Hai
By Albert kok - Own work, CC BY-SA 3.0

Auch in Ägyptens Badeorten ist Vorsicht angebracht. In Hurghada sperrten die Behörden jüngst vorsorglich zeitweise die Strände. Angriffe gab es keine, doch Fachleute erinnern daran, dass im Roten Meer gefährliche Arten wie Tiger- und Bullenhaie vorkommen.

Schön, aber riskant

Meer, Korallen
By Theo Kruse, Burgers' Zoo - CC BY-SA 4.0

Warme Meere wimmeln von Korallen und Seeanemonen, die verlockend aussehen, aber schmerzhaft brennen können. Ihre Nesselzellen verursachen Brennen, Schmerz und Juckreiz. Besonders gefährlich sind die sogenannten Feuerkorallen, deren Stich tödlich enden kann. Sie kommen im Roten Meer und in der Karibik vor.

Weitere Gefahren

Meer, Korallen, Fische
By Kora27 - Own work, CC BY-SA 4.0

Neben Quallen und Korallen droht Gefahr auch durch Muränen, Seeschlangen, Oktopusse und sogar Seeigel. Auch Rochen sind riskant: Manche schlagen mit einem giftigen Stachel, Zitterrochen können elektrische Schläge versetzen. Der bekannte Naturforscher Steve Irwin starb nach der Begegnung mit einem Stachelrochen.

Was man sich merken sollte

Fachleute raten, allen unbekannten Meerestieren mit Vorsicht zu begegnen. Selbst wenn sie nicht giftig sind, können Bisse oder Verbrennungen sich entzünden – dann ist es besser, auf einen Badegang zu verzichten, als mit einer unsichtbaren Gefahr zu spielen. Das klingt banal, verhindert aber oft den größten Ärger.

Fazit

Meer, Fische, Muräne
By Waielbi - Own work, CC BY-SA 3.0

Das Meer steht nicht nur für Erholung und Schönheit, sondern birgt auch versteckte Risiken. Wer den Urlaub unbeschwert halten will, hält sich an ein paar einfache Regeln: nicht schwimmen, wenn Quallenblüten auftreten, unbekannte Meeresbewohner nicht anfassen und die Hinweise der Rettungsschwimmer genau beachten. So bleibt die Idylle, was sie sein soll.