Die 27 km lange Dammstraße verbindet Cayo Coco in Kuba mit dem Festland: einfache Anreise per Auto, wachsender Tourismus, beliebte Strände und Tauchspots.
Cayo Coco ist eine malerische Insel vor der Nordküste Kubas, eingefasst vom klaren Wasser des Atlantiks. Heute ist die Anreise mit dem Auto unkompliziert, doch noch vor wenigen Jahrzehnten gab es nur zwei Wege: per Boot oder Flugzeug. Das änderte der Bau einer 27 Kilometer langen Dammstraße, die die Insel mit dem Festland verbindet — eine scheinbar einfache Entscheidung mit großer Wirkung.
In den 1980er-Jahren war Cayo Coco nahezu unberührt. Die Tierwelt streifte frei umher, und regelmäßige Besucher waren praktisch nur Fischer. Die kubanischen Behörden erkannten großes Potenzial für den Tourismus, doch die fehlende Anbindung machte den Bau von Hotels und deren Versorgung mit Material zu einer echten Hürde.
Die Dammstraße bot eine einfache, kostengünstige Lösung. Sie verband Cayo Coco mit der Provinz Ciego de Ávila, erleichterte den Transport von Waren und eröffnete Urlaubern die Anreise mit Bus und Auto. Am Ende brachte es die Trasse auf 27 Kilometer.

Sobald Cayo Coco über Land erreichbar war, nahm die Entwicklung Fahrt auf. Die ersten Hotels öffneten, die Besucherzahlen stiegen, und für die Einwohner entstanden neue Arbeitsplätze. Heute zählt Cayo Coco zu den wichtigen Ferienorten des Landes und lockt mit Stränden, Tauchplätzen, Yachtausfahrten und Begegnungen mit der Natur der Insel.
Die vor Jahrzehnten gebaute Straße erfüllt ihren Zweck bis heute und ist in gutem Zustand, auch wenn der Verkehr stetig zunimmt. Da die Region weiterentwickelt werden soll, könnten zusätzliche Straßen oder neue Wege der Fortbewegung folgen.