Wie Sie am Flughafen Taxi-Betrug erkennen und vermeiden

Flughafen-Taxi ohne Abzocke: echte Tipps gegen Betrug
© A. Krivonosov

Müde gelandet? So entgehen Sie am Flughafen Taxi-Betrug und Abzocke: Tipps zu Shuttle-Tricks, kaputtem Taxameter, Umwegen und sicheren Transfers zum Hotel.

Gerade aus dem Flieger, leicht benommen von der Reise, will man nur noch ins Hotel und schlafen. Genau in diesem entspannten Moment geraten Reisende besonders leicht an gewiefte Fahrer und Betrüger. Hier sind die Maschen, auf die sie setzen – und wie man ihnen aus dem Weg geht.

Wer holt Sie am Flughafen wirklich ab?

Betrüger geben sich gern als Hotel-Shuttle aus. Sie halten ein Schild mit Ihrem Namen oder dem Hotellogo hoch – alles wirkt offiziell. In Wahrheit haben sie den Namen erraten oder auf einem Kofferanhänger gelesen.

Ihr Ziel ist es, Sie woandershin zu bringen – etwa in ein Hotel, mit dem sie eine Absprache haben – und anschließend eine überhöhte Rechnung zu präsentieren oder Zusatzleistungen zu pushen. Reisende aus verschiedenen Ländern berichten, dass das keineswegs selten vorkommt.

Der Taxameter „streikt“ – und der Preis steigt

Einer der Klassiker: Der Fahrer behauptet, der Taxameter sei kaputt. Stattdessen schlägt er einen Pauschalpreis vor – oft zwei- bis dreimal so hoch wie üblich.

Manchmal wählt der Fahrer absichtlich einen Umweg, dreht Runden durch die Stadt oder steuert direkt in den Stau. Die Fahrt dauert länger und kostet mehr. In touristisch stark besuchten Städten wie Paris oder Barcelona ist das keine Ausnahme.

Unlizenzierte Taxis und Extragebühren

Nicht jedes Auto vor dem Terminal ist ein echtes Taxi. Manche Fahrer arbeiten illegal. Sie schalten den Zähler nicht ein und erfinden zusätzliche Gebühren: für Gepäck, späte Uhrzeiten, Wartezeit – oder einfach dafür, dass sie Sie am Flughafen abgeholt haben.

Solche Geschichten tauchen etwa in Rom oder Bangkok auf. Müde Reisende, die die lokalen Regeln nicht kennen, zahlen oft nur, um schnell im Hotel zu sein.

So entgehen Sie der Abzocke

Buchen Sie den Transfer im Voraus über Ihr Hotel oder eine vertrauenswürdige Website. Dann wissen Sie, wer Sie abholt und was es kostet.

Nutzen Sie Apps wie Uber oder lokale Alternativen. Fahrpreis, Route, Fahrer und Fahrzeug sind dabei vorab festgelegt.

Prüfen Sie vor dem Einsteigen das Kennzeichen und den Namen des Fahrers.

Öffnen Sie eine Karte auf dem Smartphone und verfolgen Sie die Strecke. Selbst ohne Worte signalisiert das: Sie wissen, wohin es geht.

Fragen Sie den Preis im Voraus. Weicht der Fahrer aus oder will ihn erst später nennen, ist eine andere Option die bessere.

Fazit: Tempo rausnehmen und selbstbewusst prüfen

Mit etwas Vorbereitung muss die Fahrt vom Flughafen zum Hotel kein Stressmoment sein. Wer es auf Touristen abgesehen hat, sucht gezielt nach Menschen, die müde, desorientiert und in Eile sind. Zehn Minuten Planung vor der Reise reichen oft – und der Urlaub beginnt gelassener, ohne unnötige Kosten und ohne Nervenflattern.