Die schönsten Inseln Thailands: Tipps zu Anreise, Stränden und Unterkünften

Entdecke Thailands Inseln: Ko Lipe, Ko Tao, Ko Mannok, Ko Chang, Ko Samui, Ko Tachai. Highlights, beste Strände, Anreise, Hotels und Tipps für den Traumurlaub.

Thailand ist berühmt für Bilderbuchinseln, die Reisende aus aller Welt anziehen – mit puderzuckerweißen Stränden, kristallklarem Wasser und einem Meer voller Leben. Dieser Beitrag stellt Highlights wie Ko Lipe, Ko Samui, Ko Chang und weitere vor. Was es jeweils zu sehen gibt, wie man hinkommt und wo man am besten wohnt – für eine Reise, die lange nachklingt.

  • Ko Lipe
  • Ko Tao
  • Ko Mannok
  • Ko Chang
  • Ko Samui
  • Ko Tachai

Ko Lipe

Meer, Berge, Strand, Bäume

Ko Lipe in Thailand, oft als thailändische Malediven bezeichnet, liegt nahe der malaysischen Grenze, nur 30 Kilometer von Langkawi entfernt. Die kompakte Insel ist von unbewohnten Eilanden umgeben und vom türkisfarbenen Meer umspült, in dem Sonnenauf- und -untergänge fast wie inszeniert wirken. Ein Ort, der wie gemacht ist für unaufgeregte Auszeiten und tiefes Durchatmen.

Ihre besondere Stimmung speist sich aus sauberem Wasser, tropischer Kulisse, einer artenreichen Unterwasserwelt und einer gemütlichen Auswahl an Hotels und Bars. Die Infrastruktur ist gut, aber überschaubarer als in großen Ferienzielen wie Pattaya oder Phuket. Selbst eine kleine Ausgehmeile mit Cafés und Läden fehlt nicht.

Mehrere Strände umsäumen die Insel, darunter Sunrise, Karma, Sunset und Pattaya Beach. Auch die nahegelegenen Eilande wie Hin Son, Lugoi und Koh Dong lohnen Zeit und Neugier. Insgesamt liegen mehr als ein Dutzend Inseln in Reichweite – ideal für kleine Erkundungstouren.

Unterkünfte auf Ko Lipe decken jedes Budget ab, von preiswerten Optionen ab etwa 3000 Rubel pro Nacht bis hin zu luxuriösen Adressen um 33.000 Rubel.

Anreise: Ko Lipe ist ausschließlich auf dem Seeweg erreichbar. In der Hochsaison verkehren Fähren von beliebten Andamanensee-Resorts wie Lanta und Phuket. In der Nebensaison erfolgt die Anreise über den Pier Pak Bara in der Provinz Satun.

Ko Tao

Insel, Meer, Pier, Felsen, Strand

Ko Tao ist eine kleine thailändische Insel, die für malerische Strände, klares Wasser und hervorragende Tauchbedingungen geschätzt wird. Trotz ihrer nur 21 Quadratkilometer zieht sie jährlich Tausende Besucher an – wegen ihrer markanten Landschaften und der Anziehungskraft unter Wasser.

Der Name bedeutet Schildkröteninsel – eine Anspielung auf Meeresschildkröten, die früher häufig an den Stränden nisteten. Heute ist Ko Tao besonders bei Fans der Unterwasserwelt beliebt. Die transparenten Gewässer verbergen reiche Korallenriffe und eine vielfältige Tierwelt – darunter Haie, Rochen und viele farbenfrohe Fische.

Abseits des Tauchens punktet Ko Tao mit weißen Sandstränden, grünem Tropenwald und weiten Blicken über zerklüftete Hügel. Abgeschiedenheit, Natur und die Option auf aktive Tage gehen hier eine stimmige Verbindung ein.

Bei den Unterkünften ist die Auswahl groß. Hostels und Budgethotels eignen sich für Alleinreisende oder kleine Gruppen. Kleine Hotels und Bungalows – oft direkt am Meer und im Grün – bieten Paaren und Familien mehr Privatsphäre und Komfort. Wer sich verwöhnen möchte, wählt gehobene Resorts und Villen mit besten Aussichten, Spas, Restaurants und teils privaten Stränden.

In der Hochsaison (Dezember–März, Juli–August) steigen die Preise, früh buchen hilft. Dazwischen locken oft solide Rabatte.

Anreise: Ko Tao erreicht man per Fähre ab Ko Samui, das internationale und Inlandsflüge abwickelt. Alternativ fliegt man nach Surat Thani und setzt per Fähre über. Unternehmen wie Lomprayah und Seatran fahren regelmäßig ab Chumphon und Surat Thani. Wer aus Bangkok anreist, nimmt Bus oder Bahn nach Chumphon oder Surat Thani und wechselt dort auf die Fähre – eine budgetfreundliche Route mit schönen Landschaftseindrücken unterwegs.

Ko Mannok

Ozean, Insel, Berg

Ko Mannok ist eine Privatinsel mit üppiger tropischer Vegetation und puderweißen Stränden, an denen Pfauen am Wasser entlangspazieren – das Malediven-Gefühl stellt sich fast von selbst ein. Das einzige Hotel – Koh Munnork Private Island – beginnt bei etwa 10.000 Rubel pro Nacht für zwei. Zutritt haben ausschließlich registrierte Gäste, daher ist eine Reservierung Pflicht. Mit nur 23 Cottages bleibt die Nachfrage konstant hoch.

Das Hotel bietet ein Restaurant mit Aussicht, einen Panorama-Pool und zahlreiche fotogene Ecken – und natürlich die frei umherstreifenden Pfauen. Vor der Küste liegen Korallenriffe, was den Ort auch für Unterwasserfans attraktiv macht. An Land ist die Szenerie ebenso betörend – selbst ein kurzer Spaziergang lädt zu einem Foto ein.

Anreise: Unkompliziert. Gäste treffen am Pier Laem Tan in der Provinz Rayong ein, etwa 1,5 Stunden von Pattaya entfernt, anschließend bringt das Hotelboot die Besucher in rund 40 Minuten auf die Insel. Die gesamte Strecke von Pattaya dauert etwas mehr als zwei Stunden. Da es sich um eine Privatinsel handelt, ist der Zugang nur mit bestätigter Hotelbuchung möglich. Transfers werden individuell organisiert; die Anreise lässt sich eigenständig planen oder über Thai-Maldives-Ausflugsprogramme ab Pattaya.

Ko Chang

Strand, Ozean, Berge

Ko Chang gehört zu Thailands größten Inseln – bekannt für schöne Strände, dichten Tropenwald und ein entspanntes Tempo. Sie liegt in der Provinz Trat und zählt zum Meeresnationalpark Mu Ko Chang. Unberührte Natur und bemerkenswert klares Wasser ziehen viele Besucher an. Der Name, Elefant, verweist auf Bergrücken, die an die Silhouette eines Elefanten erinnern.

Hier lässt sich weit mehr tun als nur am Strand zu liegen: Bootstouren, Tauchen oder Schnorcheln an Korallenriffen bieten Abwechslung. Das Klima ist tropisch mit Monsunzeiten; ideal ist die trockene Phase von November bis April. Von Mai bis Oktober regnet es häufiger, doch der Reiz der Insel bleibt.

Beliebte Strände sind unter anderem: White Sand Beach – einer der lebhaftesten mit breiter Auswahl an Hotels, Restaurants und Bars. Lonely Beach – favorisiert von jungen Reisenden und Rucksacktouristen, mit häufigen Partys und Bedingungen, die sich zum Surfen eignen. Klong Prao Beach – ruhig und abgeschieden, ideal für Familien; Kokospalmen säumen den Strand und das Meer ist meist sanft.

Zur Wahl stehen luxuriöse Hotels mit Spas, feiner Küche und anderen Premium-Extras. Alternativ bieten sich Bungalows und Gästehäuser an. Für kleine Budgets gibt es Hostels.

Anreise: Am bequemsten fliegt man nach Trat; der Flughafen wird von Bangkok aus bedient. Von dort geht es mit Bus oder Taxi zum Pier. Auch die Anfahrt von Bangkok mit Auto oder Bus ist möglich – rund 4–5 Stunden bis zum Pier – anschließend per Fähre weiter. Die beliebteste Überfahrt startet am Pier Laem Ngop, mit Abfahrten alle 30–45 Minuten.

Ko Samui

Strand, Ozean, Palme

Ko Samui ist eine malerische Insel im Golf von Thailand und lockt mit sauberen Stränden, klarem Wasser und einer eigenständigen lokalen Kultur. Berühmt sind die ausgedehnten Kokosplantagen, und in den Restaurants wird die thailändische Küche gelobt.

Als zweitgrößte Insel Thailands zählt Ko Samui zu den begehrtesten Zielen Südostasiens. Umgeben von kleineren Inseln, überzeugt sie nicht nur durch Natur, sondern auch durch vielfältige Sehenswürdigkeiten – eine Mischung aus traditioneller Atmosphäre und modernen Annehmlichkeiten.

Es gibt viele Orte, die man auf Ko Samui besuchen kann. Ao Nang und Railay locken mit Aussicht und guter Infrastruktur; Ao Nang gilt als der beliebteste Strand, während Railay nur per Boot erreichbar ist und für seine hohen Kalksteinfelsen bekannt ist. Die Inseln Ko Phi Phi und Ko Lanta sind dank klaren Wassers und reicher Unterwasserwelt wahre Refugien zum Tauchen und Schnorcheln und passen zu allen, die Abgeschiedenheit abseits des Massentourismus suchen. Die Tham-Lod-Höhlen mit Stalaktiten und Stalagmiten bieten besondere Motive für Erkundungen und Fotografie. Der Tempel Wat Tham Seua, auf einem Kalksteinhügel gelegen, zieht Pilger und Besucher mit buddhistischen Relikten und weiten Ausblicken an. Im örtlichen Museum stehen die Geschichte und Kultur der Provinz im Mittelpunkt, während der Kulturpark Garden of the Gods Statuen mythischer Wesen der thailändischen Mythologie in tropischen Gärten zeigt – eine ruhige, fast mystische Stimmung. Ein eklektischer Mix, dessen Vielfalt einen großen Teil der Anziehungskraft ausmacht.

Anreise: Der Flughafen ist der wichtigste Ankunftspunkt für internationale wie inländische Gäste. Beliebte Gegenden Ko Samuis wie Ao Nang und Krabi Town sind per Taxi oder Mietfahrzeug bequem erreichbar.

Vor Ort ist die Fortbewegung unkompliziert: Es gibt lokale Busse, Taxis und Motorrollerverleih. Ein Roller bietet am meisten Freiheit – bitte stets Verkehrsregeln beachten und Helm tragen.

Ko Tachai

Ozean, Berge, Strand

Ko Tachai liegt im nördlichen Andamanensee-Gebiet und gehört zu der Gruppe, zu der auch die berühmten Similan-Inseln und der Surin-Archipel zählen.

Fotos von dieser Insel brauchen keine Filter – sie wirken von selbst. Mit ihrer geringen Größe (nur 2,5 km²) fühlt sich Ko Tachai unberührt an, weshalb sie auch Virgin Island genannt wird. Ein Vergleich mit den thailändischen Malediven fällt oft. Es gibt keine Hotels, nur Pfade, Schaukeln am Strand und einen Aussichtspunkt mit bemerkenswerten Blicken.

Fortbewegen darf man sich ausschließlich zu Fuß und barfuß, um die Natur zu schützen. Unterwegs kreuzen nicht selten Krebse und Warane die Wege am Strand. Unter Wasser wartet ein ebenso beeindruckendes Bild – das Korallenriff wimmelt vor buntem Leben. Besucher berichten, sie hätten Rochen, Leopardenhaie und Seesterne in ungewöhnlichen Formen und Farben gesehen.

Anreise: Der nächste Ausgangspunkt zu Ko Tachai ist das Resortgebiet Khao Lak, die Gesamtstrecke dauert rund zwei Stunden: 20 km an Land und 50 km auf dem Seeweg. Von Phuket aus sind es etwa drei Stunden. Ausflüge werden regelmäßig angeboten.