17:26 16-11-2025
Gefährliche Meeresbewohner: Quallen, Haie, Korallen – so badest du sicher
Warmes Meer, aber nicht ohne Risiko: Quallen, Haie, Feuerkorallen. Erfahre, wo Gefahren lauern und erhalte klare Sicherheitstipps für deinen Urlaub jetzt
Baden in warmen Meeren wirkt sicher und unbeschwert. Die Idylle trügt jedoch: In den vergangenen Jahren treffen Reisende immer häufiger auf gefährliche Bewohner, die den Urlaub in eine echte Bewährungsprobe verwandeln können.
Killer-Quallen
In Thailand erlitt ein achtjähriger Junge schwere Verbrennungen nach dem Stich einer giftigen Qualle – der Portugiesischen Galeere. Er litt unter starken Schmerzen und wurde mehrere Monate behandelt. Umweltschützer warnen, dass diese Tiere ohne Vorwarnung auftauchen können, und raten, das Wasser zu meiden, sobald sie in Ufernähe gesichtet werden.
Ähnliches passiert auch näher an Russland. Auf der Krim wurden Strandgäste kürzlich von den Stränden geholt – das Meer war regelrecht von Quallen verstopft, nahe der Küste lag eine fast meterdicke Schicht.
Haie in Ägypten
Auch in Ägyptens Badeorten ist Vorsicht angebracht. In Hurghada sperrten die Behörden jüngst vorsorglich zeitweise die Strände. Angriffe gab es keine, doch Fachleute erinnern daran, dass im Roten Meer gefährliche Arten wie Tiger- und Bullenhaie vorkommen.
Schön, aber riskant
Warme Meere wimmeln von Korallen und Seeanemonen, die verlockend aussehen, aber schmerzhaft brennen können. Ihre Nesselzellen verursachen Brennen, Schmerz und Juckreiz. Besonders gefährlich sind die sogenannten Feuerkorallen, deren Stich tödlich enden kann. Sie kommen im Roten Meer und in der Karibik vor.
Weitere Gefahren
Neben Quallen und Korallen droht Gefahr auch durch Muränen, Seeschlangen, Oktopusse und sogar Seeigel. Auch Rochen sind riskant: Manche schlagen mit einem giftigen Stachel, Zitterrochen können elektrische Schläge versetzen. Der bekannte Naturforscher Steve Irwin starb nach der Begegnung mit einem Stachelrochen.
Was man sich merken sollte
Fachleute raten, allen unbekannten Meerestieren mit Vorsicht zu begegnen. Selbst wenn sie nicht giftig sind, können Bisse oder Verbrennungen sich entzünden – dann ist es besser, auf einen Badegang zu verzichten, als mit einer unsichtbaren Gefahr zu spielen. Das klingt banal, verhindert aber oft den größten Ärger.
Fazit
Das Meer steht nicht nur für Erholung und Schönheit, sondern birgt auch versteckte Risiken. Wer den Urlaub unbeschwert halten will, hält sich an ein paar einfache Regeln: nicht schwimmen, wenn Quallenblüten auftreten, unbekannte Meeresbewohner nicht anfassen und die Hinweise der Rettungsschwimmer genau beachten. So bleibt die Idylle, was sie sein soll.