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Die eindrucksvollsten Feste weltweit: Reisekalender Juli bis Dezember

Entdecke legendäre Festivals weltweit – von San Fermín und Tomatina bis Diwali und Weihnachtsmärkten. Tipps, Highlights und Termine Juli–Dezember kompakt.

© A. Krivonosov

Feiertage sind mehr als nur eine Gelegenheit zum Abschalten – sie öffnen eine direkte Tür zu Kultur und Tradition. Jede Festlichkeit, ob farbenprächtes Spektakel, quirliges Straßenfest oder uraltes Ritual, zeigt, wie Menschen ihre Geschichte, Werte und Bräuche leben. Wer zu großen Festen reist, steht nicht länger am Rand, sondern mitten in einer Inszenierung, die ganze Städte – manchmal sogar Länder – erfasst.

Dieser Guide zu Festen rund um den Globus führt zu besonders eindrücklichen und sinnstiftenden Ereignissen: vom legendären Karneval in Rio bis zum mexikanischen Día de los Muertos, von gemütlichen Weihnachtsmärkten in Europa bis zu Indiens farbenexplosivem Holi. Dazu gibt es Hinweise zur Vorbereitung, zur Packliste und dazu, wie jeder Trip noch nachhaltiger im Gedächtnis bleibt. Der erste Teil dieses Artikels ist auf der Turistas‑Website verfügbar.

Juli

Das San‑Fermín‑Fest (Pamplona, Spanien) gehört zu den berühmtesten und farbenreichsten Feiern des Landes. Es findet jährlich vom 6. bis 14. Juli in Pamplona (Navarra) zu Ehren des Stadtpatrons San Fermín statt. Das Markenzeichen: der pulsierende Encierro – der Stierlauf durch die engen Gassen – der Zuschauer und Wagemutige aus aller Welt anzieht. Kaum ein anderes Ereignis bündelt Tradition, Frömmigkeit, Lebenslust und eine Prise Gefahr so unmittelbar.

Der Encierro beginnt an jedem Morgen vom 7. bis 14. Juli um 8:00 Uhr. Die Läufer starten in der Calle Santo Domingo und legen rund 850 Meter durch die Altstadt bis zur Stierkampfarena zurück – stets knapp vor der Herde, immer darauf bedacht, Zusammenstöße zu vermeiden. Es ist riskant und elektrisierend zugleich, weshalb Routiniers und Neugierige gleichermaßen den eigenen Mut ausloten.

Abseits des Laufs prägen religiöse und kulturelle Prozessionen die Woche. Ein Höhepunkt ist die Prozession am 7. Juli zu Ehren des Heiligen Fermín, begleitet von Volksmusik und traditionellen Tänzen. Abends nach dem morgendlichen Lauf folgt in der Arena eine Corrida, in der führende Matadore aus ganz Spanien vor Tausenden auftreten – ein theatralischer Schlusspunkt eines aufgeladenen Tages.

Das Montreal Jazz Festival (Kanada) ist das größte Jazzfestival der Welt und steigt jährlich Ende Juni bis Anfang Juli. Zehn Tage lang wird die Stadt zur Bühne, auf der Legenden und Newcomer alles teilen: vom klassischen Standard über Fusion, Blues und Soul bis hin zu Experimentellem. Ein musikalischer Marathon, der Montreal spürbar zum Schwingen bringt.

Laut Guinness World Records ist es das größte Jazzfestival weltweit: Rund 2 Millionen Besucherinnen und Besucher sowie mehr als 3.000 Musikerinnen und Musiker reisen jedes Jahr an. Über 500 Konzerte stehen auf dem Programm, etwa zwei Drittel davon kostenlos, verteilt auf zahlreiche Open‑Air‑Bühnen in der ganzen Stadt.

Familien fühlen sich hier besonders willkommen: Workshops und interaktive Bereiche öffnen Kindern die Tür zur Musik – vom Grundverständnis bis zur ersten Improvisation. Man versteht schnell, warum das Festival ständig neue Fans gewinnt.

Das Fest von Palermo (Palermo, Italien) zählt zu den wichtigsten kulturellen und religiösen Ereignissen der Stadt und wird jedes Jahr im Juli zu Ehren der Stadtpatronin Santa Rosalia gefeiert. Einheimische und Gäste kommen zu Prozessionen, Gottesdiensten, Straßenaufführungen und einem fulminanten Feuerwerk zusammen – ein direktes Eintauchen in den sizilianischen Geist und eine tief verwurzelte Verehrung.

Im Zentrum steht die Prozession der Statue der Heiligen Rosalia. Den Auftakt markiert ein großer Umzug: Auf einem reich geschmückten Wagen wird die Statue durch die Hauptstraßen getragen – begleitet von Musik, Hymnen und Gebeten, umringt von dichten Reihen gläubiger Menschen. In der Kathedrale folgen Gottesdienste und Rituale, viele Pilger steigen zudem auf den Monte Pellegrino zu den Höhlen, die mit dem Leben und den Wundern der Heiligen verbunden sind.

Einer der eindrucksvollsten Momente ist das abendliche Feuerwerk über der Uferpromenade des Foro Italico – ein Ausrufezeichen, das Tausende anzieht und die Stadt für einen Augenblick in Staunen hüllt.

August

Das Edinburgh Festival of the Arts (Schottland) zählt zu den größten und renommiertesten Kulturereignissen weltweit und findet jeden August in der schottischen Hauptstadt statt. 1947 gegründet, ist es zum Synonym für internationale Kunst geworden – mit Künstlerinnen, Musikern, Theater‑ und Tanzkompanien sowie Publikum aus aller Welt. Das Programm ist dicht: Theater, Konzerte, Oper, Ballett, zeitgenössischer Tanz, Ausstellungen und mehr – eine Stadtschau, die historische Orte zu kreativen Leinwänden macht.

Mitwirkende aus allen Himmelsrichtungen bringen eine lebendige, multikulturelle Mischung und erweitern die Perspektive des Programms. Zu sehen sind schottische und britische Produktionen neben internationalen Projekten – eine Kombination, die das Festival frisch hält und immer wieder Neues entdecken lässt.

Gespielt wird in Edinburghs markanten Spielstätten: Usher Hall, Royal Theatre, Playhouse und einzigartigen historischen Kulissen wie dem Edinburgh Castle. Schon die Orte geben den Aufführungen Atmosphäre und Gravitas – oft wirkt selbst eine intime Darbietung größer als der Moment.

Das Finale bildet eine große Musik‑und‑Feuershow in den Princes Street Gardens. Während das Royal Scottish National Orchestra spielt, leuchten Feuerwerke über dem Schloss – ein Schlussakkord, der lange nachhallt.

La Tomatina (Buñol, Spanien) ist die berühmte Tomatenschlacht, die jedes Jahr in Buñol stattfindet – die größte »Tomatenschlacht« der Welt, bei der Tausende reife Früchte aufeinander werfen. Dieses ausgelassene, augenzwinkernde Spektakel steigt am letzten Mittwoch im August und lockt Besucherinnen und Besucher von weit her an.

Für eine Stunde wird die Plaza del Pueblo mit ihren Seitenstraßen zur roten Arena. Mehr als 120 Tonnen Tomaten – eigens für den Tag herangeschafft – befeuern das Getümmel. Die Früchte sind bewusst überreif, damit sie leicht zerplatzen und das Verletzungsrisiko sinkt.

Vor dem Start werden die Straßen abgespritzt, um die Reinigung zu erleichtern. Teilnehmende tragen einfache, alte Kleidung – Tomatenflecken sind berüchtigt – und oft Schutzbrillen gegen spritzenden Saft. Trotz des scheinbaren Chaos gelten klare Sicherheitsregeln. Wenn das Signal nach einer Stunde erklingt, endet das Werfen; Feuerwehr und Freiwillige spülen die Straßen sauber.

Das Kölner Festival der Lichtkunst (Deutschland) verwandelt die Stadt jedes Jahr in eine leuchtende Landschaft. Monumentale Lichtinstallationen, Projektionen und Feuerwerke denken urbane Räume neu – mit Architektur‑Mapping auf Fassaden und einer charakteristischen Lichtshow über dem Rhein. Wenn Klang und Farbe die Skyline einnehmen, entsteht reiner Augenzauber.

Ikonen wie der Kölner Dom oder das Museum Ludwig werden zur Open‑Air‑Leinwand. Künstlerinnen und Designer aus verschiedenen Ländern entwickeln eigens konzipierte Projektionen, die Licht, Farbe und Form zu prägenden Seherlebnissen verbinden.

Viele Shows sind musikalisch begleitet – vom Orchesterklang bis zu zeitgenössischen Performances – und verstärken die Stimmung der Installationen. Das Ergebnis ist eine eigenständige audiovisuelle Reise, die man so schnell nicht loslässt.

September

Das Oktoberfest (München, Deutschland) ist das größte Volksfest der Welt und zieht jedes Jahr Millionen an. Traditionell beginnt es Ende September und dauert bis zum ersten Oktoberwochenende – gut zwei Wochen mit Bier, bayerischer Musik, Volkstanz, Fahrgeschäften und kräftiger Kost. Es ist weit mehr als eine Biersause – es ist ein kulturelles Ritual mit Tiefe.

Herzstück sind die Bierzelte auf der Theresienwiese. Etwa 14 große und über 20 kleinere Zelte – jeweils mit einer Münchner Brauerei verbunden – schenken eigens für das Oktoberfest gebraute Biere aus. Getrunken wird aus den berühmten Ein‑Liter‑Krügen (Maß), und auch kulinarisch spielt die Tradition die Hauptrolle.

Neben Bier und Essen locken zahlreiche Attraktionen: Karussells, Riesenräder, Achterbahnen, Schießbuden und mehr. Von nostalgischen Fahrten bis zu modernen Nervenkicks ist für alle etwas dabei – auch deshalb gehören Familien fest zum Bild.

Das Weinfest (Düsseldorf, Deutschland) feiert deutsche Weine entlang der Königsallee, einer der ikonischsten Straßen der Stadt. Es findet jährlich im August statt und bringt Winzer aus dem ganzen Land zusammen – besonders aus Regionen wie Rheingau, Mosel und Pfalz. So lässt sich ein breites Spektrum an Stilen probieren, eingebettet in eine heitere Atmosphäre.

An Ständen zahlreicher Betriebe gibt es Verkostungen von Weiß‑, Rot‑ und Roséweinen sowie Spezialitäten wie Dessertweine, Riesling und Sekt. Winzerinnen und Winzer erzählen gern die Geschichten hinter ihren Flaschen – Herkunft, Nuancen, Traditionen der Herstellung.

Auch kulinarisch wird aufgefahren: von klassischen deutschen Häppchen bis zu feinen Begleitern. Käseplatten, Bratwürste vom Grill, Lebkuchen, bayerische Snacks und andere Kombinationspartner machen entspanntes Probieren leicht.

Live‑Musik rundet die Stimmung ab – Jazz, klassische Auftritte und lokale Volksmusik verleihen dem Fest ein entspanntes, feierliches Flair. Es geht ebenso um Geselligkeit wie um den Inhalt der Gläser.

Oktober

Das Festival of Lights in Berlin (Deutschland) zählt zu den glänzendsten Kulturereignissen des Landes und findet jedes Jahr im Oktober statt. Wahrzeichen, Monumente und Straßen werden zur Open‑Air‑Galerie aus Farbe und Bewegung, wenn Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern mit moderner Licht‑ und Projektionstechnik vertraute Architektur neu inszenieren. Man schaut buchstäblich mit anderen Augen auf die Stadt.

Jede Ausgabe steht unter einem neuen Thema – von Kultur und Geschichte bis zu Nachhaltigkeit und Umwelt. Designer und Künstler entwickeln dafür Unikate, die die Stadt für kurze Zeit verwandeln.

3D‑Mapping und interaktive Shows setzen weitere Akzente: volumetrische, dynamische Projektionen, die ganze Fassaden neu zeichnen. Manche Installationen reagieren auf das Publikum – Farben wechseln oder Lichteffekte lassen sich auslösen – und machen die Betrachtenden zum Teil des Werks.

Diwali (Indien) ist eines der wichtigsten und strahlendsten Feste des Landes und wird von Millionen auf der ganzen Welt begangen. Es symbolisiert den Sieg des Lichts über die Dunkelheit, des Guten über das Böse und des Wissens über die Unwissenheit. Gefeiert von Hindus, Jains, Sikhs und Buddhisten – mit regional und religiös unterschiedlichen Bräuchen – fällt Diwali meist in den Oktober oder November und dauert fünf Tage, mit dem Höhepunkt am dritten Tag, wenn unzählige Lampen entzündet werden.

Städte und Dörfer erstrahlen in Lichterreihen, Straßen leuchten mit Girlanden und Laternen. Viele begehen den Tag mit Verehrung – traditionell zu Ehren von Lakshmi, der Göttin des Wohlstands, und Ganesha, dem Gott der Weisheit und des Glücks. Häuser werden mit Blumen geschmückt, am Eingang entstehen bunte Rangoli‑Muster, und Pujas (Rituale) laden symbolisch Glück und Wohlbefinden ein.

November

Der Día de los Muertos (Mexiko) gehört zu den lebendigsten und bedeutungsvollsten Traditionen des Landes und wird am 1. und 2. November begangen. Er wurzelt in altmesoamerikanischen Kulturen und verbindet indigene und christliche Elemente – im Zentrum steht die Ehrung verstorbener Vorfahren. Weit entfernt von Düsternis ist es ein freudiges Wiedersehen: Familien erinnern an ihre Liebsten und glauben, dass in diesen Tagen die Seelen der Verstorbenen zurückkehren, um Zeit mit den Lebenden zu verbringen.

Zu Hause oder auf Friedhöfen entstehen Ofrendas (Altäre) zu Ehren der Verstorbenen – geschmückt mit Fotos, Kerzen, Blumen (oft Ringelblumen) sowie Lieblingsspeisen, Getränken und Gegenständen. Diese Altäre sind farbenfroh und stehen für die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits. Am Vorabend werden Gräber gereinigt und mit Blumen, Kerzen und Bildern geschmückt. In der Nacht zum 1. November versammeln sich Familien auf Friedhöfen, teilen Speisen und »essen« symbolisch mit ihren Ahnen. Tausende Kerzen erhellen die Nacht – in einer Atmosphäre aus Respekt und Freude.

Loy Krathong (Thailand) gehört zu den schönsten und symbolträchtigsten Feierlichkeiten des Landes – ein Wasser‑ und Lichterfest der Dankbarkeit und Reinigung. Es findet in der Nacht des Vollmonds des 12. Mondmonats statt, meist im November des Gregorianischen Kalenders. Im Mittelpunkt steht das Aussetzen der »Krathongs« – kleiner, mit Blumen geschmückter Boote mit Kerzen und Räucherstäbchen – auf Flüsse, Kanäle, Seen und Teiche. Es ist ein Dank an die Wassergeister und ein Abschied vom Vergangenen.

Oft werden Münzen oder kleine Haar‑ und Nagelschnipsel in die Krathongs gelegt – ein symbolisches Loslassen von Unglück und ein Wunsch nach Erneuerung. Wer ein Krathong zu Wasser lässt, erhofft sich Glück und das Wegspülen negativer Energie.

Feuerwerke durchziehen die Nacht und tauchen alles in einen beinahe anderenweltlichen Schein. Viele Städte veranstalten Licht‑ und Lasershows, dazu Musik, Tanz und Straßenperformances, die die festliche Stimmung tragen.

Landesweit entstehen Märkte und Jahrmärkte, und Einheimische wie Reisende versammeln sich an Ufern, setzen Krathongs aus, kosten traditionelle thailändische Gerichte und genießen kulturelle Darbietungen.

Das Festival of Lights (Yorkshire, Vereinigtes Königreich) erhellt Städte und Gemeinden der Grafschaft in der Wintersaison, wenn lange Nächte Bühne und Kulisse zugleich sind. Im Mittelpunkt steht Licht als kreatives Werkzeug, um öffentliche Räume zu verwandeln – im Dialog von zeitgenössischer Kunst, Installation und technologischer Innovation.

Erwartet werden prägnante Lichtskulpturen, Projektionen und interaktive Arbeiten lokaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler, die Straßen, Parks und historische Gebäude in Szene setzen. Lasershows und 3D‑Mapping auf bekannten Fassaden erzeugen Illusionen von Bewegung und Verwandlung – ein eindrücklicher Beweis, wie stark Licht Orte neu denken kann.

Dezember

Weihnachtsmärkte (Deutschland, Österreich) verwandeln Städte und Dörfer von Ende November bis in den Dezember hinein in winterliche Märchenkulissen. In Holzbuden duftet es nach Glühwein, Gebäck und herzhaften Spezialitäten; Kunsthandwerk und Lichterglanz lassen selbst vertraute Plätze verzaubert wirken. Die Märkte zählen zu den ältesten und beliebtesten Traditionen beider Länder – ein Anziehungspunkt für Einheimische und Reisende, die Feststimmung, regionale Aromen und besondere Geschenke suchen.

Die Stände sind in klassischer Holzoptik gehalten und bieten eine große Bandbreite an Waren. Tausende Lichter, Girlanden und Weihnachtsbäume schaffen eine magische Szenerie, historische Kulissen und zentrale Plätze glänzen im Festschmuck.

Für Familien gibt es viel zu erleben: Eislaufbahnen, Karussells, Riesenräder, Weihnachtszüge und Bastelwerkstätten für Kinder. Chöre, Sängerinnen und Straßenmusiker liefern abends den Soundtrack – Glocken, Lieder und vertraute Melodien legen einen warmen, nostalgischen Klang über die Märkte.

Hogmanay (Edinburgh, Schottland) ist Schottlands traditionelle Neujahrsfeier – und die Hauptstadt ihr pulsierendes Zentrum. Es zählt zu den größten und spektakulärsten Jahresendfesten der Welt, berühmt für Straßenpartys, Fackelzüge und Feuerwerke.

Der Fackelzug – eines der Markenzeichen von Hogmanay – findet am 30. Dezember statt: Tausende tragen Flammen durch Edinburghs Straßen, das Finale auf dem Calton Hill umfasst Lichtshow und Konzert. Am 31. Dezember verwandelt sich das Stadtzentrum in eine riesige Open‑Air‑Feier mit Musik lokaler und internationaler Acts, Tanz und einer Menge, die zugleich ausgelassen und nahbar wirkt. Wenige Orte begrüßen das neue Jahr mit so viel Theater.

Dieser Kalender hilft bei der Reiseplanung nach persönlichem Geschmack – ob kulturreiche Programme, kulinarische Feste oder traditionsreiche Karnevale.