05:41 10-12-2025

Malediven im Sommer: Wetter, Preise, Flüge und Tipps

Warum die Malediven im Sommer lohnen: Nebensaison mit günstigeren Hotels und Flügen, weniger Andrang, Wetter, Surf- und Schnorchelspots, Transfer-Tipps.

Dronepicr, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Im Sommer locken die Malediven mit ihrer unverwechselbaren Schönheit und der Chance, das Budget zu strecken, ohne den Traum zu schmälern. Die Saison liefert nicht nur Inseln wie aus dem Bilderbuch; sie bringt auch spürbare Ersparnisse bei Unterkünften – von luxuriösen Resorts bis zu einladenden Gästehäusern. Kurz gesagt: Die wärmsten Monate gelten immer öfter als kluge Reisezeit für diesen Inselstaat.

Sommerwetter auf den Malediven

Der Sommer auf den Malediven verzaubert mit weißem Sand und saphirblauem Wasser – er folgt jedoch seinem eigenen Rhythmus. Die Regenzeit bringt mehrere Schauer pro Woche; der Vorteil: Meist dauern sie kaum länger als 20 Minuten, und die Sonne setzt sich schnell wieder durch. In der Praxis leidet die Strandzeit selten.

In der ersten Sommerhälfte dominieren kräftige südwestliche Winde. Es regnet überwiegend nachts, während am Tag eine Meeresbrise über die Atolle weht. Diese Mischung passt Reisenden, die den Strand lieben, drückende Hitze aber lieber vermeiden.

Der August ist die Wundertüte: Böige Winde und häufige Schauer können Tauchpläne und faule Strandtage durcheinanderbringen. Im Gegenzug wirkt die Luft sauberer und frischer, die Luftfeuchtigkeit ist spürbar geringer – ein Plus, das viele am Ende schätzen.

Wen tropische Schauer nicht abschrecken, für den ist ein sommerlicher Abstecher auf eines der maledivischen Atolle ein cleveres Schnäppchen. Es ist Nebensaison – mit günstigeren Tickets, weniger Andrang und der freien Wahl zwischen Atollen wie Faafu, Male und Lhaviyani.

Ein paar Gründe für die Malediven im Sommer

Auch wenn der Sommer nicht die beste Tauchzeit ist – Planktonblüten und rauere Dünung schmälern die Sicht – ist er ein Geschenk für Surferinnen und Surfer. Erfahrene Windsurfer finden die höchsten Wellen des Jahres, Anfänger sind mit Mai–Juni oder dem Herbst besser beraten. An klaren Tagen bleibt dennoch reichlich Zeit, Riffe zu erkunden und mit Rochen zu schwimmen. Taucher steuern Highlights wie Wracks und Haigebiete an; in den Gewässern leben mehr als 20 Haiarten.

Schnorcheln sticht besonders hervor. Die Malediven zählen zu den weltweit besten Revieren: Kleine Haie, Rochen und bunte Rifffische ziehen in den gläsernen, seichten Zonen dicht vorbei, und gleich dahinter liegt ein reiches Hausriff voller Korallen und Meeresleben. Das Wasser ist warm, die Sicht stabil, und Tauchzentren der Resorts stellen Gästen erfahrene Guides zur Seite, die die sichersten und lohnendsten Plätze kennen.

Viele Hotels erweitern das Angebot um Wasserski, Katamarane und Windsurfen. Familien kommen dank Kids-Clubs in zahlreichen Häusern ebenfalls auf ihre Kosten.

Dazu gibt es Inselhüpfen – eine einfache Möglichkeit, in die lokale Kultur einzutauchen oder einen romantischen Tag auf einer unbewohnten Sandbank zu verbringen. Wer Ruhe dem Spektakel vorzieht, findet in dieser langsamen Art von Abenteuer genau das Richtige.

Im Sommer günstiger als im Winter

Der Sommer ist die beste Zeit für preisorientierte Malediven-Trips. Flugpreise sinken, Hotels gewähren kräftige Rabatte auf Zimmer. Budgetfreundliche Hotels und Gästehäuser versüßen das Ganze oft mit Extras wie kostenlosen Transfers, Mahlzeiten-Upgrades und weiteren Vergünstigungen.

Laut Expertinnen und Experten nutzen die Häuser saisonale Rabatte von bis zu 60%, sodass eine Sommerreise rund 25–30% kosteneffizienter ist als im Winter. Beispiele: Canareef Resort Maldives und Adaaran Resorts bieten Ermäßigungen von bis zu 68% bzw. 35%, während Cinnamon Hakuraa Huraa und Cocogiri Island Resort Maldives bis zu 50% bzw. 40% auf Übernachtungen und Verpflegung gewähren.

Sommerflüge auf die Malediven ab 60.000 Rubel: günstige Optionen

Der Sommer passt zu Reisenden, die die Kosten im Blick behalten wollen, ohne auf Komfort zu verzichten.

Pakete reichen von Hotels mit Frühstück ab 220.000 Rubel für zwei Personen für sieben Nächte bis All Inclusive ab 315.000 Rubel für zwei, inklusive Flügen und Transfers. Für knappere Budgets bieten sich Gästehäuser an – etwa Reisen ab 196.000 Rubel für sieben Nächte mit Frühstück im Noomoo Hulhumale Guest House, 4 km von Male entfernt.

Hin- und Rückflüge im Sommer kosten mit einmaligem Umstieg etwa 60.000–80.000 Rubel. Am bequemsten sind Verbindungen über die VAE mit zwei- bis dreistündigen Umstiegen; der Flughafen Dubai gilt als besonders komfortabel. Tickets mit Dubai-Umstieg können 25.000–30.000 Rubel günstiger sein als ein direkter Aeroflot-Flug, die Tarife über Dubai starten bei 65.000 Rubel.

Eine weitere Option ist ein Umstieg mit Qatar Airways, mit Hin- und Rückflug ab 74.000 Rubel. Zu den günstigsten Varianten zählen chinesische Airlines via Shanghai mit rund 60.000 Rubel. Der Haken: Ankunft in Male um 17:50 Uhr, wenn Wasserflugzeuge nicht mehr fliegen; einige Resorts organisieren dann keinen Transfer am selben Tag. Bei Ankunft lässt sich jedoch unkompliziert nahe Male übernachten und am nächsten Tag per Boot weiterreisen.

Weitere Sommer-Vorteile

Nebensaison heißt: deutlich weniger Gäste – vor allem im Luxussegment. Schon ruhige Strände werden wirklich abgeschieden, während in Europa, der Türkei und im Süden Russlands Hochsaison mit vollen Küsten und höheren Preisen herrscht. Wer Gelassenheit sucht, muss kaum abwägen.

Fachleute heben mehrere Pluspunkte des Sommers hervor: üppige Flora, aufgefrischt von vorbeiziehenden Schauern, echte Privatsphäre und spürbar weniger Menschen als zu anderen Zeiten. Bei gedrosseltem Tempo probieren Küchenchefs zudem gern neue Aromen und kulinarische Ideen aus.

Und die Klassiker bleiben: dramatische Natur, saubere Luft, ausgezeichnete Meeresfrüchte, Robinsonmomente auf wilden Inseln, Abstecher in lokale Dörfer – und natürlich die Chance zu tauchen.